Die Bienenkugel

„Neue Wege in der Bienenhaltung“

Andreas Heidinger ist in Neuenstadt am Kocher geboren und lebt heute in Dachau. Nach der Ausbildung zum Modellschreiner, Gießereitechniker und Qualitätsmanager war er in verschiedenen Unternehmen der Automobilindustrie und des Maschinenbaus tätig. Seit 2005 ist er ein begeisteter Imker.

Beim Imkern ist ihm im Laufe der Jahre immer wieder aufgefallen, dass ein Bienenvolk ungern die Ecken ausbaut. Durch seine berufliche Tätigkeit in der Konstruktionsberatung und Computersimulation von neuen Motorenteilen war ihm bekannt, dass in kugelförmigen Geometrien die Wärme länger bleibt als in eckigen Geometrien. deshalb dachte er sich im Umkehrschluss, wenn wir die Bienen in einer kugeligen Behausung halten, bräuchten sie weniger heizen und dadurch einen geringeren Energieaufwand.

Auch Studien, Messungen und Untersuchungen an Baumhöhlen, in denen Bienen leben, sind in die Entwicklung der Bienenkugel eingeflossen.

Physikalische Berechnungen und Vergleichsmessungen mit Magazinbeuten auch an verschiedenen Universitäten bestätigen die Vorteile, welche die Bienen in der Bienenkugel haben. Heute ist die Bienenkugel mit rasch wachsender Tendenz bei Imkern in Deutschland und in anderen Ländern im Einsatz.

Die Bienenkugel bietet sich ideal für die Integration der Bienenhaltung in der Landwirtschaft an, weil sie nicht mehr so zeitintensiv und komplex ist.